
Die französische Marine will bis 2027 eine neue Flotte bewaffneter unbemannter Fahrzeuge in Betrieb nehmen. Sie ist Teil des Projekts DANAE, einer Initiative zur schnellen Entwicklung maritimer Oberflächendrohnen für Verteidigungs- und Begleitmissionen.
Laut der Website Naval News sieht das Programm Drone Autonome Naval avec de l’Armement Embarqué (DANAE) den Einsatz unbemannter Überwasserfahrzeuge (USVs) vor, die zunächst mit nicht-tödlichen Systemen zum Schutz französischer Marinestützpunkte und maritimer Einrichtungen ausgestattet werden sollen.
In einer zweiten Phase sollen die Drohnen Waffen erhalten, die zur Begleitung und zum Schutz von Kriegsschiffen sowie hochwertigen Schiffen in Risikogebieten eingesetzt werden können. Es wird erwartet, dass die Systeme bei Einsätzen auf See teilweise autonom operieren können.
Das Programm ist Teil der französischen Bemühungen, Investitionen in unbemannte Systeme zu beschleunigen, nachdem aus dem Krieg in der Ukraine und den maritimen Angriffen im Roten Meer Lehren gezogen wurden.

Ebenfalls laut Naval News will die französische Marine das Projekt mit einem Ansatz vorantreiben, der auf beschleunigtem Prototyping und kontinuierlichen operativen Tests basiert, um die übliche Entwicklungszeit militärischer Systeme zu verkürzen.
Die künftigen französischen USVs sollen bei Überwachungs-, Patrouillen-, Hafenschutz- und Verteidigungsmissionen gegen asymmetrische Bedrohungen eingesetzt werden, darunter explosive maritime Drohnen und kleine feindliche Boote.
Mit dem Programm schließt sich Frankreich anderen Ländern an, die ihre Investitionen in bewaffnete unbemannte Schiffe ausbauen — ein Trend, der die Strategien der modernen Seekriegsführung rasch verändert.
Fotos: DGA TN / Hervé Dermoune. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion geprüft.
